14.01.2016 Deborah Woodson

Konzertbericht vom Do, 14. Januar 2016

Deborah Woodson & Terrence Ngassa mit "Standing Ovations" in Reith

 

Willy Ketzer , der Band-Leader, konnte trotz werktäglicher Stimmung und zu erwartenden Schneefällen seine Begrüßungsmoderation vor fast vollem Haus halten!

 

Gekonnt und humorvoll stellte er die Band mit dem hervorragenden Pianisten Martin Sasse, dem groovenden Bassisten Jens Foltinovic und dem excellenten Trompeter und Sänger Terrence Ngassa vor. Er selbst zeigt am Schlagzeug den "Hammelburger Handmadedrums" gekonnte Solis und auch harten , fordernden Beat bei den Blues und Soultiteln.

 

Zu Beginn wurde der klavierlastige von Ramsey Louis "Wade in the water" gekonnt vorgetragen, wobei hier Martin Sasse mit eigenem Improvisationsstil glänzte!

Willy Ketzer erzählte den Gästen einige Geschichten seines Buches. Weil er mal auf Wunsch für einen Verstorbenen am Grab mit mehreren elektronischen Instrumenten spielen sollte, dies aber aus Mangel an Steckdosen nicht ging, nannte er sein Buch "Am Grab gibts keine Steckdose".

 

Dann brillierte Terrence Ngassa mit einem Trompetensolo bei "Blues berry hill" und dem dann fast identischem Armstrong-Gesang. Auch "All of you" wurde zur Begeisterung des freudig, rhytmisch mitgehenden oder auch im Barbereich tanzenden Publikums, bestens vorgetragen.

 

Dann kam mit Spannung erwartet der Auftritt von Deborah Woodson! Die stimmgewaltige, sich körperbetont und furios auf der Bühne bewegende Sängerin und Entertainerin hatte die Fans sofort im Griff! "What a difference a day makes" "Summertime" oder "George on my mind" speziell von Deborah intoniert vorgetragen oder auch "Route 66" honorierte das Super-Publikum mit tosendem Beifall!

 In der Pause wurden dann auch kräftig CD s und Bücher gekauft!

 Im zweiten Set war dann wieder Terrence Ngassa  (er war laut Willy Ketzer schon sehr früh in Kamerun losgefahren)am Zug. Mit Titeln wie "Wonderful world", "Mac the knife" oder "when the saints" versetzte er Zuhörer in die

Zeit Louis Armstrongs. Nicht nur die Optik des Sängers sondern auch das Trompetenspiel, der Gesang und die Körpersprache bewirkten dies. Deborah Woodson sang dann im zweiten Teil vermehrt funkig und bluesig vorgetragenen Gospel-Songs wie "He s got the whole world" "Amen" oder "Down by the Riverside. 

 

 

Nach 2 Zugaben wurden die Künstler mit stehenden Ovationen des Klasse-Bühnen-Publikums verabschiedet!

Georg Schumm ein erfahrener Pianist und Sänger aus Darmstadt spielte am Barflügel dann noch bis 0.30 h Evergreens, Wiener Lieder und eigene Kompostionen zum Cool down!

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